3, 2, 1 Webinar – Informieren, motivieren, überzeugen (Lesedauer: 7 Minuten)
  • studioQ
  • Blog
  • 3, 2, 1 Webinar – Informieren, motivieren, überzeugen (Lesedauer: 7 Minuten)
von
(Kommentare: 0)

3, 2, 1 Webinar – Informieren, motivieren, überzeugen (Lesedauer: 7 Minuten)

Bei einem Seminar, das online stattfindet, haben Sie einen zeitlichen Rahmen, in dem Sie erreichen, was Sie sich zuvor vorgenommen haben. Was könnte das sein? Wollen Sie beraten? Begeistern? Ermutigen? Nach Aristoteles gibt es drei Rollen und neun Energien, die ein Redner gewinnbringend für sich nutzen kann. Bevor Sie also ein Skript für ein Webinar schreiben, möchte ich Ihnen empfehlen, dass Sie sich genau überlegen, was Ihr Publikum denken, fühlen und machen soll.

Welcher der drei Redetypen des Aristoteles passt dazu am besten?

  • Der Mentor stimmt seinem Publikum zu. Er berät (von beraten > erraten, was noch nicht bedacht wurde) sein Publikum und ermutigt die Menschen.
  • Der Macher gibt kund (informiert), motiviert und überzeugt.
  • Die Muse inspiriert, unterhält und berührt.

Möchten Sie informieren, dann nehmen Sie die Rolle des Machers ein. Zwei wichtige Dinge sollten Sie beim Informieren Ihrem Publikum mitgeben. Nämlich wie die Information verstanden und aufgenommen werden soll.

Hier ein Beispiel für Sie, wie ich es mache: „Heute darf ich Ihnen unseren neuesten Service präsentieren: Full-Service Online-Seminare. Sie werden erkennen, dass wir mit diesem Angebot neue Wege gegangen sind und eine Lösung geschaffen haben, die Ihnen den Schulungsalltag noch leichter von der Hand gehen lässt. Uns war es dabei besonders wichtig, den Anforderungen unserer Partner aus Industrie und Großhandel gerecht zu werden. Und so entstand dieser Service im operativen Geschäft. Alle Leistungsumfänge sind praxiserprobt. Das hat den Vorteil für Sie, dass Sie auf ein Konzept setzen, welches bereits mehrfach hervorragend funktioniert hat. “

Trainieren Sie, Informationen immer so an Ihr Publikum zu geben, dass Sie direkt auch mitgeben, wie diese von Ihrem Prublikum verstanden und aufgenommen werden sollen. Dasselbe gilt für Fakten. Geben Sie Ihrem Publikum immer mit, wie Sie diese verstehen sollen. Das hat den Vorteil, dass Sie keinen Spielraum für Interpretation lassen. Ein Macher gibt also vor, was sein Publikum über sein Angebot denken soll.

Der Macher motiviert seine Zielgruppe

Dafür müssen Sie Ihre Zielgruppe kennen.

  1. Was motiviert Sie selbst?
  2. Was motiviert Ihre Zielgruppe?
  3. Wer trägt Ihr Angebot weiter?
  4. Wer entscheidet über die Annahme Ihres Angebotes?
  5. Welche Motive bewegen Ihre Zielgruppe dazu, Ihr Produkt zu kaufen?

Ihr Publikum zu motivieren ist meines Erachtens nur das Ansprechen der Motive Ihres Publikums. Wer ist Ihre ideale Zielperson? Wer entscheidet darüber, ob Ihr Produkt gekauft wird? Wer trägt die Information im Unternehmen nur weiter? Sprechen Sie den Produktionsleiter an oder den Chef eines Unternehmens. Dank der Möglichkeit der Aufzeichnung in einem Webinar empfehle ich Ihnen immer beide Personen anzusprechen, denn oft gibt es "Vermittler", die Ihre Ideen an Entscheider weitergeben. Welche Motive verfolgt ein Produktionsleiter und welche ein Chef? Welche Informationen brauchen Sie für eine zielgenaue Motivation?

Stellen Sie also immer die Fragen nach den Motiven.

Hier einige Beispielfragen zur Motivermittlung zu unserem Full-Service "Online-Seminar". So mache ich es:

  • „Weshalb interessieren Sie sich für Full-Service Online-Seminare?
  • Was wissen Sie bereits über Online-Seminare im Allgemeinen?
  • Wo liegen Ihre Herausforderungen im Bereich der Kommunikation?
  • Was möchten Sie mit diesem Service erreichen?
  • Wann ist ein Online-Seminar für Ihr Unternehmen erfolgreich?

Full-Service Online-Seminare wurden für den schnellen Einsatz im Alltag entwickelt. Unser Ziel war es, einen Service zu schaffen, der es einem Unternehmen ermöglicht, möglichst zeitsparend all seine Informationen an sein Publikum zu geben. Reisekosten und Zeitaufwände werden reduziert. Ich präsentiere Ihnen nun an Hand eines Beispiels, wie auch Sie diesen Service gewinnbringend einsetzen können und welche Faktoren dafür sprechen, Online-Seminare zu nutzen…“

Ob Seminar oder Online-Seminar - Wer fragt, der führt.

Ich kann Ihnen an dieser Stelle nur empfehlen: Nutzen Sie ebenfalls Fragen während eines Webinars, um die Motive Ihrer Zielpersonen noch besser kennenzulernen. Wenn Sie die Motive kennen, dann werden Ihnen auch die passenden Merkmale und Nutzenargumentationen einfallen.

Ein Beispiel zum Full-Service "Online-Seminar". Frage - Antwort - Motiv - Merkmal - Nutzen. So mache ich es:

Frage: "Weshalb interessieren Sie sich für Full-Service Online-Seminare?"

Antwort: "Wir haben selbst schon versucht, Webinare anzubieten, aber wir sind leider nicht dauerhaft in der Umsetzung geblieben. Mit Ihrem Service wollen wir hier mehr Verbindlichkeit schaffen und auf Dauer Einsparungen erzielen."

Mögliche Motive: Nützlichkeit, Komfort, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit

Passende Merkmale von Full-Service Online-Seminaren in Bezug auf Nützlichkeit und Komfort:

So mache ich es: „Am Anfang unserer Zusammenarbeit werden Sie von mir einen Fahrplan zur Umsetzung erhalten. Damit werden Sie erkennen, welcher Schritt wann von wem erledigt werden muss, damit Ihre Online-Seminare auf Dauer funktionieren. So schaffen wir gemeinsam die gewünschte Verbindlichkeit. Wie klingt das für Sie?“

Passende Merkmale von Full-Service Online-Seminaren in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Sicherheit:

So mache ich es: „Damit Sie dauerhaft in der Umsetzung bleiben und die gewünschten Einsparungen erzielen können, werden wir Termine setzen. Ich werde Ihnen sagen, wie viel Zeit Sie für welchen Schritt kalkulieren müssen. Mit diesem Plan haben Sie dann eine gute Grundlage zur Kalkulation nötiger Ressourcen. Nach Abschluss unseres gemeinsamen Projektes erarbeite ich Ihnen eine aussagekräftige Präsentation mit allen Zahlen, Daten und Fakten zu Ihrem neuen digitalen Service, sowie Handlungsempfehlungen und Optimierungspotenziale. Mit Hilfe dieser Auswertungen werden Sie dann die Möglichkeit haben, objektive Entscheidungen in Bezug auf Ihren digitalen Service für die Zukunft treffen zu können und dauerhaft Einsparpotenziale zu erzielen. Einverstanden?“

ONAIR in 3,2,1 - Jetzt gilt es, zu überzeugen.

Doch wie überzeugen Sie?

Sie überzeugen mir Ihrer Person. Mit Ihrem Auftreten und Ihrer Stimme. Mit Ihrem Namen. Mit Ihrem Engagement und Ihrem Standpunkt zum Produkt. Sie werden mit der Wirklichkeit erster Ordnung überzeugen. Das sind Tatsachen, die messbar und beweisbar sind. Und Sie "überzeugen" über Zeugen. Sie überzeugen mit Bildern und Texten. Was überzeugt Sie selbst? Wer hat Sie zuletzt nachhaltig begeistert und überzeugt? Welches Gefühl hat diese Person in Ihrem Herzen gelassen? Waren Sie fröhlich? Motiviert? Voller Tatendrang? Hatten Sie genug Schwung, um Ihren Chef zu begeistern? Hat sich diese Person für Sie interessiert?

Wenn Sie selbst überzeugt sind, dann werden Sie auch andere Menschen für Ihr Angebot begeistern. Bleiben Sie sich und Ihrer Leistung treu. Lächeln Sie. Haben Sie Spaß. Und so werden Sie andere Menschen nachhaltig bewegen und damit auch überzeugen.

Mit besten digitalen Grüßen aus Münster

Ihre Sandra Jentsch
Head of Digital Communication

ieQ-systems GmbH & Co. KG

Zurück

© 2020 ieQ-systems GmbH & Co. KG