Webinar Tipp 12 von 18: Rechtssicher und seriös: Screensharing
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Tipp 12 von 18: Rechtssicher und seriös: Screensharing

Webinar Tipp 10

Digitales Event, Webinar und Online-Meeting. Für Viele selbstverständlich. Selbstverständlich, dass hier und da Einblicke ins CRM, das Mailpostfach oder Skype möglich sind. Das ist gar keine so gute Idee. Hier kommt Tipp 12 von 18: Rechtssicher und seriös: Screensharing

Haben Sie schon überlegt wo Ihr Online-Seminar oder Live-Event später zu sehen sein wird?

Mitschnitte können angehalten werden. So war es eben auch möglich in einer Aufzeichnung in das Postfach eines Referenten zu sehen, der kurz zuvor noch in einem Onlineshop bestellt hatte, der definitiv nichts mit seiner Arbeit zu tun hatte. Ich war so frei im Nachgang sein Postfach zu verpixeln. (Es gibt Dinge, die nur Sie etwas angehen.) Aber auch wenn es nicht ganz so privat bei Ihnen zugeht: Namen und Mailadressen Ihrer Partner sind zu schützen. Ihr Posteingang sollte deshalb besser nicht zu sehen sein.

Was ist mit dem Foto Ihrer Familie auf dem Desktop? Mal abgesehen davon, dass Sie Ihre 14-jährige Tochter Sie nicht verklagen wird, hat sie ein Persönlichkeitsrecht.

Und wenn Sie ein Bild online gekauft haben? Haben Sie das Recht, dass Bild weiterzugeben? Sie sind also Referent bei einem externen Veranstaltungsanbieter, der Ihren Vortrag später in seinem YouTube-Kanal teilen möchte. Im besten Falle haben Sie nur Bilder genutzt, die Ihr Unternehmen selbst erstellt hat. Wie hieß doch gleich der Fotograf, der Ihr Firmengebäude fotografiert hat? Welche Regelung wurden mit ihm getroffen?

Und was ist mit dem Porsche Taycan auf Ihrem Desktop? Haben Sie das Bild in Ihrer Einfahrt gemacht oder ist es doch von Google Bilder gezogen? Und was ist mit der Telefonliste in Skype? Ach schau. So kommt man doch auch an personenbezogene Daten.

Schließen Sie am besten alle Anwendungen im Vorfeld und nutzen Sie nur die Medienelemente, die Sie oder Ihr Unternehmen selbst erstellt haben. Wenn Sie Ihren Desktop teilen möchten, dann setzen Sie die Präsentation bereits auf Bildschirmpräsentation.

Mit nur einem Monitor wird es dann schnell unübersichtlich. Nutzen Sie besser zwei Monitore und lagern Sie die Bildschirmpräsentation aus. Sie brauchen vor sich nur die Referentenansicht und die Anwendung, mit der Sie Ihre Zuhörer informieren.

Und wenn Sie sich zu Beginn erst ein paar Sekunden einrichten müssen? Das ist völlig okay. Bleiben Sie einfach locker. Keiner wird merken, wenn etwas nicht so läuft, wie Sie es gerne hätten. Es sei denn Sie teilen das mit. 😊

Mit besten digitalen Grüßen aus Münster

Sandra Jentsch

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