Webinar Tipp 13 von 18: Kommunikation schlägt Produkt
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Tipp 13 von 18: Kommunikation schlägt Produkt

Webinar Tipp 13

„Ihr habt die 400. Anmeldung geknackt! Wahnsinn.“ Jedes Jahr seit 2017 erlebte ich mindestens eine Veranstaltung, die besser performte, als andere. Warum? Weil Menschen sich getraut haben etwas zu kommunizieren, von dem sie nicht wussten, ob es funktionieren wird.

Sie haben den Kopf hingehalten. Sie haben sich und anderen vertraut. Alle reden über Digitalisierung, doch nur wenige packen es an. Mein Chef hat mal gesagt: „Und wenn du es vor die Wand fährst, dann war es halt ein Versuch und wir machen was anderes.“ Das war der entscheidende Satz. Erkennen Sie als Führungskraft, wo der Knoten in Ihrem Team sitzt? Mal angenommen diesen Knoten konnten Sie schon lösen, dann stellt sich doch nur die Frage: Welche Faktoren haben Einfluss darauf, dass Menschen Ihre Services nutzen? Ob digitale Akademie oder Roadshow vor Ort, entscheidend ist gute Kommunikation. Hier kommt Tipp 13 von 18: Kommunikation schlägt Produkt. 

4 Einflussfaktoren guter Kommunikation:

1. Kundenbeziehung

Je näher Sie einem Menschen sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er Ihrer herzlichen Einladung nachkommt. Ich habe Unternehmen kennengelernt, die keine Kunden haben. Sie haben Fans. Nur 500. Aber wenn die geladen werden, dann kommen die auch. Marketing und Vertrieb gehen hierbei Hand in Hand.

2. Vorlaufzeit

Damit Ihr Team intern entsprechend mitziehen kann und Kunden sich Termine auch reservieren können, ist eine gute Planung das A und O. Mindestens 21 Tage vor einem Event sollten öffentliche Kanäle besetzt werden, sprich Social Media, Anzeigen und Eventankündigungen auf passenden Plattformen. 14 Tage vor dem Event sollten mindestens die ersten Einladungen rausgehen und 7 Tage vorher empfiehlt sich eine Erinnerung. Verstehen Sie die Erinnerung immer als Service. Ihre Kunden haben auch viel zu tun. Wann müssen dann also schon die Anzeigen und Texte erarbeitet und korrigiert worden sein? Wann sollte das Konzept mit wem erarbeitet werden, damit alle im Vertrieb und Marketing mitziehen? Im Team gelingt Vieles noch viel besser. Wir arbeiten in unseren Projekten deshalb gern mit Fahrplänen. Wenn Sie kein zentrales Werkzeug dafür haben, dann tut es auch eine Exceltabelle und Sie schreiben jeden Schritt runter, den es zu erledigen gilt.

3. Kommunikationskanal

Wie laden Sie ein? Sieht ihr Mailing nach klassischer Werbung, sprich Newsletter aus? Sie werden Ihre Anmeldungen verbessern, wenn es ein persönliches Anschreiben ist. Das funktioniert auch bei unseren digitalen Kongressen immer am besten. Ich kenne einige Unternehmer, die beim Sortieren Ihrer Mails immer als erstes die Newsletter löschen. Probieren Sie schlichte Mailings aus und nutzen Sie die bekannten rhetorischen Stilmittel. Wenn Sie hier Unterstützung wünschen, dann kenne ich jemanden, die Ihre Mailings auf ein neues Level heben kann. Ich bin davon überzeugt, dass Ihre Texte schon sehr gut sind. Ich hatte vor dem Kennenlernen dieser Person auch die Vorstellung, dass ich ja schon sehr gut aufgestellt wäre.

4. Bewährtheit & Kontinuität

Hat Ihre Zielgruppe schon einmal gute Erfahrung mit Ihrem Format gemacht, dann kommt Sie gern wieder. Welche Erfahrung lassen Sie Ihre Kunden mit Ihrem Service machen? Wie waren die ehrlichen Meinungen? Haben Sie diese genutzt, um Ihren Service stets zu verbessern? Wenn sie in einem immer gleichbleibenden Tonus einladen und immer für ein wenig Überraschung sorgen, dann werden Ihre Teilnehmerzahlen von Mal zu Mal steigen. Denken Sie nur an große Leitmessen. Die waren auch nicht von Anfang an so groß, wie heute.

Fazit: Berücksichtigen Sie diese 4 Punkte. Planen Sie jetzt schon 2023. Welcher Termine wird es geben? Wer muss was bis wann erledigen? Wenn Sie Zeitaufwände dokumentieren und auf künftige Projekte übertragen, dann werden Sie Ihre Ressourcen besser einplanen können. Dabei lautet meine Empfehlung immer: Vergessen Sie nicht die Kommunikation. In unseren digitalen Kongressen im Oktober und Januar liegt das Verhältnis „Umsetzung zu Kommunikation“ bei 1 zu 5. Für einen Kongress (Vorbereitung & Durchführung) brauchen wir diesen Aufwand x 5 für Kommunikation. Diesen Wert werden Sie jetzt nicht pauschal übernehmen können. Ich kann Ihnen nur empfehlen, dass Sie dieses Verhältnis (Projekt vs. Kommunikation) einmal selbst für ein wiederkehrendes Projekt aufsetzen. Erstellen Sie einen Fahrplan zum Projekt und dokumentieren Sie die entstehenden Aufwände. Zu Beginn wird es ein Mehraufwand sein und vielleicht außerhalb Ihrer Komfortzone liegen. Ich weiß aber, dass es sich für Sie doppelt und dreifach auszahlen wird. Trust the process.

Mit besten digitalen Grüßen aus Münster

Ihre Sandra Jentsch

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